Heidi Klum reagiert in ihrer neuen Dokumentation auf wilde Liebesgerüchte.

POSITIV

Heidi Klum (52) stellt in aller Offenheit und mit einer Mischung aus Gelassenheit und unmissverständlicher Klarheit in ihrer gerade gestarteten Doku‑Serie „On & Off the Catwalk“ sämtliche seit Jahren kursierenden Liebesgeschichten um ihre Beziehung zu Thomas Hayo klar. Was lange Zeit als vages Flüstern hinter vorgehaltener Hand geistert ist für das Supermodel nun ein Thema, das sie selbst beim Namen nennt und geradegerückt hat: Die Spekulationen über angebliche Affären mit dem Creative Director – sie seien schlichtweg falsch und gehörten der Vergangenheit an. Seit 2011 verbindet Klum und Hayo eine enge, seit Jahrzehnten währende Zusammenarbeit, die ihren Ursprung in gemeinsamen Projekten bei „Germany’s Next Topmodel“ hat. Immer wieder wurden die beiden gemeinsam auf Festivals wie dem „Burning Man“ oder bei Stadionbesuchen gesehen, was den Klatsch immer wieder angeheizt hat – doch Heidi macht in der zweiten Folge ihrer Doku nun klar, dass es zwischen ihnen niemals mehr als Freundschaft war.

 

Sie benennt Thomas Hayo sogar als eine Art „zweiten Bruder“, mit dem sie eine tiefe Verbundenheit teilt, und stellt dies mit derselben Direktheit in den Raum, mit der sie sonst auch ihre Modelaufträge meistert. Dieser Satz, der aus ihrem Mund fällt, entlarvt die Geschichten der Boulevardpresse als genau das: Gerüchte. Während der Aufnahmen sorgt auch ihre älteste Tochter Leni Klum (21) für einen Moment echter Heiterkeit, denn sie gesteht lachend, bis zu diesem Gespräch nicht einmal gewusst zu haben, dass es überhaupt ein Gerücht gegeben hat. Noch eine Schippe Humor legt sie nach, indem sie ihrer Mutter empfiehlt, einen Lügendetektortest zu machen und alle Fragen selbst zu stellen.

 

Thomas Hayo selbst schweigt weiterhin zu den Spekulationen. Er ist zwar seit 2019 nicht mehr Jurymitglied bei „Germany’s Next Topmodel“, dennoch tritt er regelmäßig als Gastjuror auf und arbeite weiterhin eng mit Heidi und Leni zusammen – zuletzt etwa bei der „Intimissimi“-Kampagne mit Lenis Modelkarriere. Über Leni sagt er, sie habe vieles von ihrer Mutter, sei aber gleichzeitig auch ganz anders und einzigartig. Dabei betont er offen, dass der berühmte Name Klum zwar Türen öffne, aber eben kein Garant für langfristigen Erfolg sei – „Einmal wird man gebucht, weil man Heidi Klum als Mutter hat, aber nicht viermal“, so seine nüchterne Einschätzung. Die Doku selbst, die nicht nur die Arbeitswelt der Modelikone beleuchtet, sondern auch intime Einblicke in ihr Leben gewährt, zeigt Heidi in ungewohnt persönlicher Form: Sie räumt nicht nur mit Klatsch über Freundschaften und Gerüchte gnadenlos auf, sondern öffnet auch die Tür zu ihrer Sicht auf Familie, Karriere, ihre Kinder und die zahlreichen Rollen, die sie gleichzeitig ausfüllt. Was bei den Zuschauern besonders haften bleibt, ist Heidis souveräner Umgang mit den Spekulationen – sie begegnet ihnen nicht mit Ausflüchten, sondern mit offenem Namen und klaren Aussagen, die dem ganzen Trubel um ihre Person die Grundlage entziehen und ihrer wahren Realität Raum geben.

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